Von Microsoft finanzierte HP-Studie: Münchner Limux zu teuer

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Von Microsoft finanzierte HP-Studie: Münchner Limux zu teuer

Beitragvon ChemicalBrother » 21.01.2013, 11:22

Das Münchner Limux-Projekt, bei dem die gesamte Stadtverwaltung auf Linux und OpenOffice umgestellt wurde, ist nach Angaben einer von Microsoft finanzierten HP-Studie zu teuer. Wesentlich billiger wäre es gewesen, wenn sie bei der Microsoft-Lösung geblieben wären.

Die HP-Studie geht dabei von aus, dass im Jahre 2003 die Stadt München nicht von Windows NT 4.0 auf Windows XP und auch nicht auf Office 2003 umgestiegen wären und dadurch viele Lizenzkosten gespart hätten.

(Die Studie ist an dieser Stelle auch so toll, dass sie ganze 10 Jahre außer acht lässt, während die Kosten für das Linux-Projekt für die 10 Jahre voll angerechnet werden. Ich mein, Windows NT 4.0 im Jahre 2013 und noch nicht mal Office 2003?)

Insgesamt meint die HP-Studie Kosten von Windows von 17 Millionen Euro gegenüber 60 Millionen Euro durch die Linux-Migration feststellen zu können, wie bereits geschrieben, unter dem Gesichtspunkt, dass im Jahre 2013 München immer noch Windows NT 4.0 nutzt. Wichtig ist auch zu wissen, dass sich die Studie für Windows auf das Jahr 2003 bezieht, ein Jahr, in dem der normale Support für Windows NT 4.0 bereits ausgelaufen ist.

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